Monitor-Anschlüße

Welche Grafikkarte empfiehlt NEC? 

Ein Flachbildschirm sollte immer digital angeschlossen werden. Deswegen ist es wichtig, dass die Grafikkarte einen DVI-, DisplayPort- oder HDMI-Ausgang besitzt. Die Monitorkalibration oder Bildbearbeitung stellt keine besonderen Anforderungen an eine aktuelle Grafikkarte, diese sind alle gut geeignet. Auch preiswerte Grafikkarten mit 32MB oder 64MB Speicher sind bereits ausreichend, da mit 16MB Arbeitsspeicher bereits zwei Monitore mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten angesteuert werden können. Teure High-End-3D-Grafikkarten bieten für die Monitorkalibration oder Bildbearbeitung keine Vorteile.

Achten Sie darauf, dass die Grafikkarte die native Auflösung des Bildschirms am digitalen Ausgang unterstützt. Praktisch allen aktuellen Grafikkarten erlauben eine Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten (bis 24 Zoll) oder größer mit DUAL LInk Unterstützung - 27 Zoll z.B.: mit 2550x1440 Bildpunkten (spezielle Kabel nötig die dem Karton beiliegen).

Unterstützt werden Grafikkarten von NVidia und ATI/AMD.

Ideal ist eine Grafikkarte mit zwei Digital-Ausgängen, damit Sie gleichzeitig zwei Monitore in höchster Qualität betreiben können. Falls Sie in Zukunft auch einen 27" oder 30"-Monitor verwenden möchten, sollte einer der digitalen Ausgänge auch 'Dual Link' fähig sein. Einen Dual Link Anschluss benötigen Sie für alle Auflösungen über 1920 x 1200 Bildpunkten.

ABER, eine Grafikkarte im GB-Bereich kann sich auch sehr postiv auf das arbeiten mit dem Cache von Photoshop auswirken. Hier hängt aber vieles mit dem Borad und Arbeitsspeicher zusammen.

Welche Anschlüße sollte ich vom Rechner zum Display verwenden? 

Auszug aus Wikipedia 

Digital Visual Interface (DVI)

DVI ist eine elektronische Schnittstelle zur Übertragung von Videodaten. Im Computer-Bereich entwickelte sich DVI zu einem Standard für den Anschluss von TFT-Monitoren an die Grafikkarte eines Computers.

HDMI ist eine Weiterentwicklung von DVI und kann neben digitalen Signalen zusätzlich auch Tonsignale übertragen.

Signalübertragung: Für die digitale Datenübertragung benutzt DVI den Standard TMDS. Beim Aufbau einer Verbindung wird ausgehandelt, ob eine Single-Link-Verbindung (max. 3,72 GBit/s) oder eine Dual-Link-Verbindung (max. 7,44 GBit/s) verwendet wird. Außerdem werden Auflösung, Bittiefe, Bildfrequenz und Verschlüsselung ausgehandelt. Pixelfrequenzen oberhalb 165 MHz oder Bittiefen von mehr als 8 bit (pro Pixel und Farbe) erfordern immer eine Dual-Link-Verbindung.

Abhängig von der Pinbelegung eines DVI-Anschlusses kann dieser analoge (DVI-A), digitale (DVI-D), oder analoge und digitale (DVI-I) Signale übertragen. Zudem ist es möglich, zwei digitale Signale zugleich zu übertragen (Dual-Link), womit dann höhere Auflösungen möglich sind.

Die verschiedenen DVI-Arten

DVI-I

DVI-I-Kabel unterscheiden sich in der Anzahl ihrer beschalteten Steckkontakte. Ein einfaches DVI-Kabel (Single-Link) hat 18+5 Kontakte. Kabel mit 24+5 Kontakten haben zwei TMDS-Verbindungen (Dual-Link) für hoch auflösende Bildschirme, beispielsweise WQXGA, maximal 2560×1600 Bildpunkte bei 60 Hz.

Wenn an der DVI-Buchse der Grafikkarte ein kombiniertes Signal (DVI-I) zur Verfügung steht, kann an dieser Buchse mit Hilfe eines rein passiven Adapters auch ein analoger VGA-Bildschirm betrieben werden. Ein solcher DVI-I-zu-VGA-Adapter verwendet direkt die analogen und „Plug and Play“-Signale der DVI-Schnittstelle und stellt sie angeordnet gemäß dem VGA-Standard zur Verfügung. Es gibt auch Kabel, die VGA an einem und DVI am anderen Ende haben, technisch das Gleiche machen, aber ein Verbindungselement einsparen und damit der Adapterlösung vorzuziehen sind.

Es ist sogar möglich, durch die Verwendung nicht dafür vorgesehener Pins zusätzlich digitale Audiodaten über den DVI-I-Anschluss zu übertragen. Diese Methode wird beispielsweise bei den Dreambox-Modellen 800/8000, die keinen HDMI-, sondern nur einen DVI-Anschluss haben, angewandt. Diese Betriebsart wird vom DVI-Standard nicht vorgesehen und das Ergebnis ist kein DVI-konformes Signal.

DVI-D

DVI-D-Kabel haben 18+1 (in seltenen Fällen 17+1) Kontakte. Auch hier gibt es die Variante mit 24+1 (bzw. 23+1) Pins mit einer zweiten TMDS-Verbindung. Im Handel befinden sich auch DVI-D-Kabel mit nur 12+1 Pins, hier werden keine DDC-Daten übertragen, so dass das Betriebssystem den Bildschirm nicht mehr automatisch erkennen kann.

Der längliche Massepin eines DVI-I-Steckers ist etwas breiter als bei einem DVI-D-Stecker, so dass ein DVI-I-Stecker nicht an eine DVI-D-Buchse angeschlossen werden kann, und zwar auch nicht nach Entfernen der vier Analogkontakte. Umgekehrt kann aber ein DVI-D-Stecker an eine DVI-I-Buchse angeschlossen werden.

DisplayPort

DisplayPort ist ein durch die VESA genormter, universeller und lizenzfreier Verbindungsstandard für die Übertragung von Bild- und Tonsignalen. Anwendungsbereiche sind im Wesentlichen der Anschluss von Bildschirmen und Fernsehgeräten an Computer, DVD-Spieler und ähnliche Geräte.

Vorteile gegenüber DVI:

Basiert auf einem Mikropaket-Protokoll: Erlaubt eine einfache Erweiterung des Standards

Design zur Unterstützung einer internen "chip-to-chip"-Kommunikation:

Kann ein Displaypanel direkt ansteuern. Damit entfallen Skalierungs- und Kontrollschaltungen, preiswertere und dünnere Bildschirme sind möglich

Ersatz für interne LVDS-Verbindungen zu Notebookpanels durch eine allgemeine standardisierte Schnittstelle

Kompatibel mit low voltage-Signalumgebung, die in der 45-Nanometer-CMOS-Fertigung Anwendung findet

Unterstützt sowohl RGB- als auch YCbCr-kodierte Formate

Zusatzkanal kann für berührungsempfindliche Bildschirme, USB-Verbindungen, Kamera, Mikrofon, etc. verwendet werden

Weniger Leitungen mit eingebettetem Taktsignal, dadurch reduzierte RFI (Funkstörungen)

Kleinerer Stecker mit optionaler Verriegelung, die keine Verschraubung benötigt 

Mini-DisplayPort

Im Oktober 2008 führte Apple eine kleinere, proprietäre Variante Mini-DisplayPort ein, die der Hersteller im November 2008 unter kostenloser Lizenz veröffentlichte, um seine Verbreitung zu fördern.[2] In der Version 1.1a wurde Mini-DisplayPort in die VESA-Spezifikation übernommen.[3] Im Februar 2011 stellten Intel und Apple eine Erweiterung des Mini-Displayport namens Thunderbolt vor. Das ist keine reine Displayschnittstelle, sondern eine universelle Datenschnittstelle und steht somit zusätzlich in Konkurrenz zu USB 3.0.

USB Typ C

Im August 2014 wurde die Spezifikation der neuen, mit bisheriger Hardware nicht kompatiblen Typ-C-Steckverbindung verabschiedet. Die neue Steckverbindung ist punktsymmetrisch und kann in beiden möglichen Orientierungen eingesteckt werden.

Zudem unterstützt sie alle bisherigen Übertragungsspezifikationen inklusive USB 3.1 (bis zu 10 Gbit/s) und USB Power Delivery (maximal 100 W). Ein weiterer Vorteil der Typ-C-Steckverbindung ist eine niedrige Bauhöhe und geringe Breite der Buchse von 8,4 mm, verglichen mit ca. 12,4 mm bei einer USB-3.0-Micro-B-Buchse, wie sie heute bei praktisch allen externen USB-3.0-Festplatten eingesetzt wird. Die Typ-C-Steckverbindung ist damit auch besser für portable Geräte wie Smartphones, Tablets oder Digitalkameras geeignet, in denen zuvor aus Platzgründen meist die USB-2.0-Micro-B-Buchse verwendet wurde. Darüber hinaus gibt es Adapter und passendes Zubehör, wie z. B. externe Festplatten.

Analog-Anschluss

Bei der Verwendung von hochwertigen Wide Gamut Panels empfehlen wir diesen Anschluß nicht mehr. Viele Notebooks haben zwar nur diesen einen Anschluss, die Qualität kann aber nicht wiedergegeben werden um solch hochauflösende Monitore anzusteuern. Oft funktioniert je nach System auch eine Hardwarekalibration nicht mit einer Analog Verbindung. 

Welchen Anschluß empfehlen wir?

Wir empfehlen das technisch machbare was Ihre Grafikkarte mit eingebauten Anschlußmöglichkeiten max. wiedergeben kann. Möglichst ohne irgendwelche Leistungseinschränkende Adapter zu verwenden. Wir halten immer Direktverbindungskabel für unsere Kunden bereit.

Der beste Anschluß und laut Industrieaussage auch der Nachfolger des DVI, ist der Display Port Anschluß. Dieser kann eine große Auflösung mit bis zu 10bit wiedergeben. Alle anderen Anschlüße liegen momentan  bei 8bit Wiedergabe. Hier kann man sicherlich streiten ob das für unser menschliches Auge direkt sichtbar ist, aber beim arbeiten mit Tonwerten sind Feinheiten schneller sichtbar. Auch haben moderne neue Grafikkarten bereits diesen Anschluss verbaut.

Sollte der Display Port nicht vorhanden sein, so ist ein DVI, HDMI oder Mini Display Port mit 8bit Wiedergabe eine sehr gute Alternative.

Aber für Alle gilt, möglichst ohne Adapter den Rechner zum Monitor mit hochwertigen Direktverbindungskabeln anschleßen.

Wir haben folgende Kabel als Zubehör verfügbar:

Mini DisplayPort zu DVI

Mini DisplayPort zu DisplayPort

HDMI zu DisplayPort

Bei Fragen helfen wir gerne weiter: 02845 - 609221

 

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